Wann wird Heileurythmie angewandt?

Heileurythmie kann bei Erkrankungen der Nerven, des Herzens, der Atmung, des Stoffwechsels und des Bewegungsapparates eingesetzt werden, außerdem in der Psychosomatik, bei kindlichen Entwicklungsstörungen sowie zur Prävention und Nachsorge. Des weiteren hilft sie Stress abzubauen, Blockaden zu lösen und die Lebenskräfte zu stärken.

Durch das Einbeziehen der seelisch-geistigen Ebene werden Körper, Seele und Geist wieder in ein harmonisches Verhältnis gebracht. Der Patient kann durch innere Bilder und Gefühle den therapeutischen Prozess aktiv mitgestalten.

Heileurythmie kann beispielsweise bei folgenden Krankheitsbildern angewandt werden:

Neurologische Krankheiten: Cerebrale Störungen, Ischialgien, Kopfschmerzen, Lähmungen, Multiple Sklerose, Nervenkrankheiten, Bandscheibenvorfälle

Stoffwechselkrankheiten: Adipositas, Collitis Ullcerosa, Diabetes Mellitus, Durchfall, Morbus Crohn, Obstipation

Herz- und Lungenkrankheiten: Anämie, Asthma, Herzerkrankungen, Kreislaufstörungen

Tumorerkrankungen

Entwicklungsstörungen bei Kindern: Bettnässen, Koordinationsstörungen, Zahnfehlstellungen, Konzentrationsschwächen, Unruhezustände, Ungeschicklichkeit der Fein- und Grobmotorik, Ängste, Aggressivität, Rhythmische Störungen, Verspannungen, Deformationen, Sprachprobleme, Legasthenie und Rechenschwäche, Ausgleich konstitutioneller Einseitigkeiten

Psychische Erkrankungen: Angststörungen, Anorexie, Bulimie, CFS, Depression, PTBS

Psychosomatische Erkrankungen

Krankheiten des Bewegungsapparates: Arthrose, Rheuma, Wassereinlagerungen, Skoliose, Lähmungen